zurück nach Loctudy

kaum aus dem Hafen in Port Louis sehen wir auf der Zitadelle 3 rote Lichter übereinander, die Ausfahrt aus der Bucht ist verboten, da ein Frachter sich der Einfahrt nähert und den Hafen von Lorient anlaufen will.

Auch die Profis müssen sich dem unterwerfen und so muss auch der Ultra Trimeran Edmond de Rothschild – Gitan 18 warten und mit dem Training für die nächste Regatta etwas später beginnen.

Kaum ist der Frachter an uns vorbei, können wir aus dem Hafen. Die so schöne Insel Groix auf der Backbordseite die Festlandsküste auf der Steuerbordseite geht es zum 35 Meilen entfernten Loctudy. Kaum sind wir aus dem Windschatten der Insel heraus können wir segeln. Die Sonne scheint und es macht Spaß unter Segeln voranzukommen.

Leider lässt der Wind gegen 12.00 Uhr nach, absolute Flaute und der Motor muss uns voran schieben. Langsam verschwindet die Sonne und düstere graue Wolken kommen im Süden auf. Wir hegen noch ein klein wenig die ,Hoffnung, dass wir trocken in den Hafen kommen, aber die Vorhersage stimmt nicht mit dieser Hoffnung überein. Mittlerweile ist auch ein Gewitter angesagt, der Horizont wird immer dunkler. Auf dem Radar ist noch nichts zu erkennen.

Gegen halb drei sind die Gewitterwolken auch auf dem Radar klar zu erkennen und es liegt genau zwischen uns und Loctudy. Keine Chance auszuweichen. Kurzfristig frischt der Wind merkbar auf und die erste Bö erwischt uns gegen kurz nach drei mit knapp 20 kn. Auch die Ersten Blitze und Donner sehen und hören wir.

Aber bevor es weiter auffrischt, fängt es an zu regnen und der Wind flaut deutlich ab. Bevor Blitze und Donner richtig bedrohlich werden, lassen sie schon wieder nach und verschwinden. Wir lassen das Groß stehen und der Motor muss uns weiter Richtung Loctudy bringen. Mittlerweile schüttet es wortwörtlich wie aus Kübeln, der Vorteil: Karl wird seit dem wir in der Bretagne sind das erste mal so richtig entsalzt.

Im strömenden Regen laufen wir ohne Wind in den Hafen von Loctudy ein und sichern uns den letzten freien Platz am Besuchersteg.

Glück gehabt …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.