Notre endroit préféré : l’île de Groix

wir versuchen unvoreingenommen an die Insel Groix heranzugehen.

Was uns von Heike und Tom aus der Hauptsaison berichtet wurde: übervoller Hafen, mit fünf sechs Booten an einer Mooring, totaler Schwell, sodass es schwerfällt an Land zu gehen.

Nach wunderbarem Segeln von den Glenans aus, bei halbem Wind mit 10 – 15 kn, kommt der kleine Hafen Port Tudy in Sicht. Kaum um die Mole herum sehen wir das angekündigte Mooringfeld im kleinen Vorhafen, ja und es liegen schon vier, fünf Boote an den Bojen. Der Hafenmeister kommt mit dem Schlauchboot angedüst und weist uns den Platz an den Moorings an und hilft sowohl beim Festmachen vorne, als auch hinten an den Bojen. Neben uns ein Charterboot mit 8 jungen Menschen aus Luxemburg, die ein paar Tage später an einer Regatta teilnehmen wollen. So weit, so gut, hier ist Platz genug. Die Atmosphäre in dem ursprünglichen kleinen Fischer,- und Versorgungshafen spricht uns sofort an. Von Schwell keine Spur, der Wind kommt aus der richtigen Richtung: Ententeich. Keine zwei Stunden später hat sich der Hafen deutlich gefüllt und es ist schon recht trubelig. Aus den paar Booten sind jetzt vielleicht 20 geworden und in der Mitte liegt ein alter Zweimaster mit gut 25 m Länge. Als dann auch noch mit lautem Getute die überdimensionierte Fähre in den Hafen einbiegt, staunen wir nicht schlecht. Aber es passt alles und mit gutem Willen passen wohl auch noch einige mehr Segelboote hinein.

Trotzdem sind wir froh, als der Hafenmeister beim Antrittsbesuch verspricht, dass, wenn wir länger bleiben wollten, am nächsten Morgen im zweiten Vorhafen ein Platz am Steg frei wird und wir den dann haben können. Prima wir freuen uns.

Port Tudy, als auch der Hauptort Bourg nimmt uns sofort mit. Trotz der vielen Touristen (die meisten Tagestouristen aus dem nahmen Loriont) ist die Insel sehr ursprünglich geblieben. Viele kleine Ferienhäuser, aber kaum Hotels. Ein paar schöne Restaurants und Abends, wenn die Tagestouristen weg sind, treffen wir viele Bewohner. In einer kleinen Bar, Le Triskell, essen wir in einer tollen Atmosphäre eine wunderbare Pizza.

Ansonsten sind die touristischen Hotspots schnell abgehakt. Wir erkunden die Insel mit unsern Rädern von der Höllenschlucht im Süden, dem Plage de Sable Rouge im Osten, dem Phare Pen Men im Westen. und den kleinen Fischerorten Locmaria als auch Port Lay. Alles klein, überschaubar und wunderschön und Grund genug, fünf Tage zu bleiben.

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