L’archipel des Glénan
Gegen Mittag Leinen los in Concarneau.
Die Zeit ist so gewählt das wir bei Ebbe auf den Glénan`s ankommen. Die beste Zeit sich einen Ankerplatz auszusuchen, um nicht bei der nächsten Ebbe überrascht zu werden. Wir haben uns bei der Planung für die nordöstlich der Insel St. Nicolas gelegene Bucht entschieden. Hier sollte Platz genug sein und auch von den vorhergesagten Windverhältnissen für die nächste Nacht optimal sein.
Den ruhigen Wetterbedingungen entsprechend ging es dann auch meist unter Motor Richtung Ankerplatz. Zwischendurch ein kurzer Delfinbesuch als auch für die Route de Rhum trainierende IMOCA´s ( Charal, Macif Allegrande,MACSF, Boris Herman ist ja grad mit seiner IMOCA Malizia 4 im Regattamodus unterwegs von New York nach Loriont )
Gegen. Uhr fällt der Anker vor der Insel St. Nicolas, bei Ebbe auf Metern Tiefe. Allerdings sind wir nicht alleine, haben aber genug Platz um uns herum. Schön ist es hier. Schnell ist das Dingi im Wasser und wir umrunden einmal die Insel auf der östlichen Seite, um am Fähranleger an Land zu gehen. Zu Fuß gehts dann weiter um die Insel zu entdecken. Bevor es zurückgeht noch ein Pastis in der einzigen Creperie. Dass es hier eine weltberühmte Segelschule gibt, die 1947 von Hélène und Philippe Viannay gegründet wurde, zunächst für junge Leute, die wie sie selbst während des Krieges in der Résistance waren, sollte hier nicht unerwähnt bleiben. Heute hat sie die Form eines gemeinnützigen Vereins und ist sehr präsent. Auch jetzt Anfang September ist ordentlich was los rund um die Inseln.
Wunderschöne Inselchen mit weißen Sandstränden, schroffen Felsen und türkisblauem Wasser. Wunderschön …
Ein beeindruckender Sonnenuntergang und nach einer ruhigen Nacht, geht der Anker am Vormittag auf, um unter optimalen Segelbedingungen die ca. 25 Seemeilen zur l‘île de Groix zu segeln.








