Concarneau

im Schutz der Festungsmauern der Altstadt, Ville Close, machen wir im Yachthafen von Concarneau fest.

Auf den ersten Blick, vom Hafen aus, macht die Stadt den erwarteten „guten“ Eindruck. Geprägt und bekannt durch die Krimis von „Jean Luc Bannalec“, mit dem Hauptdarsteller Kommissar Dupin erwarten wir eine pittoreske Stadt und werden …. ein bisschen enttäuscht.

Vom Hafen aus schlendern wir entlang der Hafenmole und werden erschlagen von hunderten von parkenden (und fahrenden) Autos entlang der Wasserkante. Ein großer Parkplatz nach dem anderen verschandelt den Hafen. Auch das durch die Krimis bekannte Restaurant L’Amiral liegt direkt an der viel befahrenden Hauptstraße. Mag ja sein, es ist grad noch Hochsaison, aber was sollen die vielen Parkplätze und Autos hier? Muss es also irgendwo ein Nest geben, wo all die Menschen hinwollen? Es ist tatsächlich die Halbinsel innerhalb der Festungsmauern, die Ville Close.

Ok, die ist wirklich schön, aber durch die vielen Menschen die durch die Hauptstrasse drängen ist es fast wie in Disney Land. Es kommt keine richtige Atmosphäre auf und der Rest der Stadt leidet unter dem Ansturm auf diesen kleinen Stadtteil. Auch die Empfehlung von Herrn Dupin, der zur Entspannung manchmal die Fähre am Ende der Halbinsel nimmt, kann uns nicht umstimmen.

Erst am Abend als der Touristenstrom am Sonntag abgeebbt, ist können wir ein wenig die Atmosphäre genießen.

Auf dem Wochenmarkt am Montag werden wir ein wenig versöhnt. Einer der großen Parkplätze ist für den Wochenmarkt freigehalten und die Dominanz der Autos fällt nicht mehr ganz so auf. Wir versorgen uns mit allem Notwendigen und Leckerem, unter anderem in der Markthalle mit frischen Austern ( 12 stck. 6,50€). Das Öffnen klappt mittlerweile problemlos und so günstig und frisch wie sie hier zu bekommen sind, ist es eine Lust mit Genuss!

Zusammenfassend sind wir ein wenig enttäuscht und auch froh, dass das Wetter uns nach zwei Tagen ermöglicht, zu den „îles de Glan“ zu segeln. Wir hegen die Hoffnung das wir dort, jetzt Anfang September – zu Wochenbeginn, ein wenig mehr Ruhe vor Anker finden.

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