über Paris Richtung Bretagne

am Montag den 24. August machen wir uns auf den Weg zurück in die Bretagne.

Diesmal mit eigenem Auto und um uns die Hinfahrt zu versüßen gehts über Paris. Drei Tage haben wir eingeplant. Es ist lange her das wir die Stadt besucht haben. Im Vorfeld haben wir uns als feste Programmpunkte das Muse de Orsay als auch das Rodin Museum vorgenommen. Bei bestem Wetter gehts in Essen los und fünf Stunden später checken wir im gebuchten Hotel ein. Mit der Metro gehts ins Zentrum, und wir schlendern durchs Viertel Marais bis Notre Dame und essen abends im Opernviertel.

Am nächsten Morgen, nach ausgiebigen Frühstück im Hotel, erfreuen wir uns nach einem Abstecher im Petit Palais am wunderschönen Museum Orsay. Auch wenn es im Museum mal wieder sehr voll ist, können wir uns sowohl an Architektur als auch an der Ausstellung erfreuen. Nach zwei Stunden aber sind die Speicher voll.

Ein Tipp das Viertel Butte aux Cailles, mit vielen Muriels und fern ab vom Mainstream.

Am nächsten Morgen verzichten wir dann auf das Frühstück im Hotel und wollen eigentlich im Café Flores Frühtücken , wo einst Simone de Beauvoir und Satre Stammkunden waren. Das Preisleistungsverhältnis stimmte dann aber so gar nicht (wahrscheinlich könnten sich die beiden das heute auch nicht mehr leisten) und so kamen wir dann auch nur in den Genuss eines Kaffees und ein Baguette auf die Hand auf dem Weg zum Rodin Museum. Am Nachmittag reichten die Kräfte dann noch für eine zweistündige Schiffsrundfahrt vom Kanal St. Martin in die Seine bis zur Freiheitsstatue und zurück bis zur Pont Neuf.

Am nächsten Morgen sind wir dann Richtung Loctudy aufgebrochen, wo Karl schon sehnsüchtig auf uns und das Wasser wartete. Schließlich hatten wir am Donnerstag um 16.30 einen Termin …

Epilog: Paris im Wandel der Zeit. Anne Hidalgo, die Paris von 2014 bis 2026 als Bürgermeisterin regierte, hat es geschafft den Moloch Paris innerhalb von 12 Jahren ökologisch komplett umzukrempeln. Die Luft ist um einiges sauberer geworden, Fahrräder beherrschen in der Innenstadt das Bild und in der Seine kann man wieder schwimmen. Unglaublich was in solch einer Grosstadt in relativ kurzer Zeit möglich sein kann, wenn der politische Wille da ist. Nachteil für Fußgänger: konnte man sich früher darauf verlassen das Autos, bzw. ihre Fahrer Rücksicht nehmen, muss man jetzt gut aufpassen, nicht von Fahrrädern umgefahren zu werden. Aber welch ein Gewinn, wo wir, die wir aus Essen kommen, uns solche Politiker mit solchem Rückgrat nur wünschen können und in alten verkrusteten Strukturen feststecken!

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