Kielbolzen Teil 2

Mit den neuen Kielbolzen im Gepäck ging es gestern gut gelaunt nach Vlisssingen.

Ich dachte, mit dem Ausschrauben der alten Bolzen hätte ich die problematischste Arbeit hinter mir. So sind auch die nächsten 2 Bolzen schnell gelöst und dann geht es an das Einsetzen der neuen. Es fängt damit an, die alte Dichtung herauszupopeln, ohne dass die Hälfte der alten Dichtung ins Loch fällt (da trotzdem natürlich was hineinbröselt, habe ich einen starken Staubsauger mit einer selbstgebastelten Spezialdüse -ein Stück Schlauch-, mit der ich das Loch vor Montage aussaugen kann. Danach das Kontern mit zwei Muttern auf dem Bolzen, um diesen dann im Loch zu verschrauben. Sobald der Bolzen zur Hälfte eingeschraubt ist, immer wieder Sikaflex in die Lücke GFK und Bolzen hinzufügen, um die Dichtung wieder herzustellen und fertig. Soweit die Theorie.

Abends um Acht – um Zehn hab‘ ich angefangen – hatte ich sechs (von sieben) Bolzen nach gefühlt 500 Kniebeugen, zerschundenen und mit Sikaflex verschmierten Händen, nochmals unzähligen Armübungen an der Verlängerung und schmerzenden Knien eingeschraubt und eingedichtet. Zum letzten Bolzen fehlte mir dann tatsächlich die Kraft, den noch zu schaffen. Warum? Erstens waren es die ungewohnten Kraftanstrengungen ;-( und zweitens lässt sich der neue Bolzen nicht mal eben so einschrauben. Schon nach den ersten Gewindegängen geht es bei den meisten Bolzen nur noch mit Nuss und Verlängerung weiter. Es gibt Arbeiten, die macht man einmal im Leben, danach weiss man, wie das funktioniert und gut ist.

Trotzdem habe ich ein gutes Gefühl, auch noch die nächsten Schritte, den letzten Bolzen, den zweiten Teil der Abdichtung unter den Unterlegplatten und die Reinigung der Bilge, erfolgreich abzuschliessen…

Keelbolt Part 2

With the new keel bolts in my luggage, I went to Vlisssingen yesterday in a good mood.

I thought I had the most problematic work behind me with the unscrewing of the old bolts. So the next 2 bolts are quickly unscrewed and then it’s time to insert the new ones. It starts with unscrewing the old gasket without half of it falling into the hole. (Of course, some of it still falls in, so I have a strong hoover with a special nozzle I made myself – a piece of hose – which I can use to suck out the hole before fitting it. Then I lock the bolt with two nuts and screw it into the hole. Once the bolt is halfway screwed in, keep adding Sikaflex to the gap between the GRP and the bolt to re-establish the seal and that’s it. So much for the theory.

In the evening at eight – I started at ten – I had screwed in and sealed six (of seven) bolts, after what felt like 500 squats, bruised hands smeared with Sikaflex and again countless arm exercises on the extension and aching knees. I didn’t have the strength to finish the last bolt. Why ? Firstly, the unaccustomed effort ;-( , secondly, the new bolt cannot be screwed in just like that. After the first few threads, most bolts can only be screwed in with a nut and extension. There are jobs you do once in your life, then you know how it works and that’s it.

Nevertheless, I have a good feeling that I will also be able to successfully complete the next steps, the last bolt, the second part of the sealing under the shims and the cleaning of the bilge…

3 KOMMENTARE
  • Köbi
    Antworten

    Uih, das tönt nach Schwerstarbeit! Dank ausnahmsweise funktionierendem Internet konnte ich deine Geschichte lesen. Hoffe, dass alles dicht ist!

    1. hans
      Antworten

      Na, das wird sich zeigen, wenn Karl wieder ins Wasser kommt…Ich bin guter Dinge😉💪👍

  • Mark
    Antworten

    Thanks for your blog, nice to read. Do not stop.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.