Karlchen Frost

Heute musste es sein.

Seit Oktober waren wir ncht mehr bei unserm Karl. Seit einer Woche liegt er jetzt im Dauerfrost bei teilweise unter -10 Grad . War es richtig ihn im Wasser zu lassen? Coronabedingt wollten wir aber auch nicht in die Niederlande. Also haben wir uns auf den Hafenmeister verlassen und ausserdem „hät et noch immer jut jejange“…..

Aber heute ist Tauwetter angesagt. Heute Nacht von minus 10 Grad soll es in NL im laufe des Tages auf plus 5 Grad hochrutschen und danach auch nicht mehr frieren. Unsere einzige Sorge : haben die Unterwasserventile was abbekommen ?  Ein etwas mulmiges Gefühl.

Also ging es heute morgen bei – 11 Grad um kurz nach sieben Uhr Richtung Westen, im Rückspiegel der Sonnenaufgang.

Zweieinhalb Stunden später , Karl liegt wie zuletzt festgemacht und ruckelt im eisfreien Wasser an den Leinen. Aussentemperatur um halb zehn noch – fünf Grad. Alle Ventile sind in Ordnung, die Wassertemperatur beträgt unterm Rumpf +1,5 Grad, die Temperaturfühler an den Batterien zeigen -1 Grad. Die Batterien sind durch die Solarmodule gut geladen. Alles prima durchlüftet, die Bilge ist trocken und auch am Ruderlager alles dicht.

Karl mit Zuckerrand

Es juckt bei dem Sonnenschein in den Fingern, die Segel anschlagen und raus aufs Wasser. Aber erste Schleierwolken kündigen den Wetterwechsel an. Also alles wieder dicht , Karl muss noch ein paar Wochen warten. Wie lange wird wohl Corona entscheiden.  Zurück am Auto ist es schon plus 1 Grad.

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